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Index

Hauptfiguren: der elfjährige Kamal
Schauplatz, Hintergrund: ein von Israel besetztes Dorf in der
Westbank
Thema, Problem: Alltag in einem Kriegsgebiet, Unrecht im
Krieg
Inhalt: Der elfjährige Palästinenser Kamal erzählt
vom Alltag in einem von Israel besetzten Dorf in der Westbank,
von seiner Familie und von seiner Erfahrung mit dem Krieg.
Ghazi ABDEL-QUADIR, geboren 1948 in Palästina, musste als 16-jährige Junge die Schule abbrechen, um in Kuwait als Hotelboy, Bauchladenverkäufer und Kellner zu arbeiten. Später holte er das Abitur nach und studierte u.a. Germanistik, Anglistik, Evangelische Theologie und Islamwissenschaft in Bonn und Siegen, wo er auch Lehrbeauftragter war. Seit 1988 lebt er als freier Schriftsteller bei Siegen.
Hauptfiguren: Sulaiman, ein palästinensischer Bub
Schauplatz, Hintergrund: Palästina in den 30er Jahren, als
das Land noch unter britischer Herrschaft stand.
Thema, Problem: Kindheit in einem palästinensischen
Dorf
Inhalt: Sulaiman erzählt von seinem Leben in dem kleinen
palästinensischen Dorf Tarkhun, wo der Alltag noch ganz der
Tradition verhaftet ist. Er erzählt auch von kleinen
Abenteuern und der großen Freundschaft mit seinem listigen
Großvater. Es ist ein Buch voller Wärme und Humor, das
auch von Sitten, Gebräuchen, Gesetzen und der Religion einer
uns fremden Kultur berichtet.
Ghazi ABDEL-QUADIR, geboren 1948 in Palästina, musste als 16-jähriger Junge die Schule abbrechen, um in Kuwait als Hotelboy, Bauchladenverkäufer und Kellner zu arbeiten. Später holte er das Abitur nach und studierte u.a. Germanistik, Anglistik, Evangelische Theologie und Islamwissenschaft in Bonn und Siegen, wo er auch Lehrbeauftragter war. Seit 1988 lebt er als freier Schriftsteller bei Siegen.
Hauptfiguren: Schamsi
Schauplatz, Hintergrund: Palästina
Thema, Problem: Kindheit und Abenteuer in einer
palästinensischen Kleinstadt
Inhalt: Schamsi besucht zum ersten Mal mit der Mutter die Stadt.
Er nimmt seinen Hahn Ali Baba mit. Aber der Hahn läuft ihm
davon und richtet auf dem Markt Schaden an. Die Geschädigten
wollen den Hahn töten. Schamsi kann jedoch mit Hilfe der
alten Marktrichterin Ali Baba retten.
Ghazi Abdel-Qadir, geboren 1948 in Palästina, mußte als 16-jähriger Junge die Schule abbrechen, um in Kuwait als Hotelboy, Bauchladenverkäufer und Kellner zu arbeiten. Später holte er das Abitur nach und studierte u.a. Germanistik, Anglistik, Evangelische Theologie und Islamwissenschaft in Bonn und Siegen, wo er auch Lehrbeauftragter war. Seit 1988 lebt er als freier Schriftsteller bei Siegen.
Hauptfiguren: der Wasserträger Abu Ali und seine
Familie
Schauplatz, Hintergrund: eine kleine Stadt in der arabischen
Welt
Thema, Problem: Es führt zu nichts, wenn man es jedem recht
machen will.
Inhalt: Der Wasserträger Abu Ali ist zufrieden mit seinem
Beruf, seine Familie aber nicht. Seine Frau, Kinder und
Schwiegereltern wollen, daß er einen imponierenderen Beruf
ausübt. Um es ihnen recht zu machen, wird Abu Ali Tischler,
Tomatenverkäufer, Milchmann, Schneider und
Eierverkäufer. Bei jedem neuen Beruf hat er nur Pech.
Nachdem er seine Familie zur Einsicht gebracht hat, daß es
zu nichts führt, wenn man es jedem recht machen will, darf
er seinen alten Beruf wieder aufnehmen.
Ghazi Abdel-Qadir, geboren 1948 in Palästina, mußte als 16-jähriger Junge die Schule abbrechen, um in Kuwait als Hotelboy, Bauchladenverkäufer und Kellner zu arbeiten. Später holte er das Abitur nach und studierte u.a. Germanistik, Anglistik, Evangelische Theologie und Islamwissenschaft in Bonn und Siegen, wo er auch Lehrbeauftragter war. Seit 1988 lebt er als freier Schriftsteller bei Siegen.
Hauptfiguren: der Junge Habib (besser bekannt unter dem Namen
"Mister Petersilie")
Schauplatz, Hintergrund: Flüchtlingslager in
Palästina
Thema, Problem: Freundschaft unter Kindern
Inhalt: Als sich Habibs Mutter das Bein gebrochen hat und drei
Wochen zu Hause bleiben muß, springt er für sie ein
und verkauft Petersilie. Da er keinen Erlaubnisschein besitzt,
beschlagnahmen die Ordnungshüter seine Ware. Die armen
Kinder im Flüchtlingslager halten zusammen und helfen Habib
unermüdlich.
Ghazi Abdel-Qadir, geboren 1948 in Palästina, mußte als 16-jähriger Junge die Schule abbrechen, um in Kuwait als Hotelboy, Bauchladenverkäufer und Kellner zu arbeiten. Später holte er das Abitur nach und studierte u.a. Germanistik, Anglistik, Evangelische Theologie und Islamwissenschaft in Bonn und Siegen, wo er auch Lehrbeauftragter war. Seit 1988 lebt er als freier Schriftsteller bei Siegen.
Hauptfiguren: der Staatsanwalt
Schauplatz, Hintergrund: eine Kleinstadt in Ägypten
Thema, Problem: die Hilflosigkeit eines humanen
Gesetzeshüters
Inhalt: Der Autor erzählt von einem ungelösten
Kriminalfall aus dem Nildelta. Er entwirft das Leben in einer
Kleinstadt. Honoratioren, Exzellenzen, Rationalisten, Mystiker,
Opportunisten und Vagabunden treten auf. Am Fuß der
sozialen Pyramide stehen die Fellachen, ausgebeutet und
unterdrückt wie seit Jahrtausenden. Dazwischen der
Staatsanwalt, hin- und hergerissen zwischen seiner Einsicht und
dem Zwang der Bürokratie, die ihren eigenen Gesetzen
folgt.
Taufiq al-Hakim, um 1898 in Alexandria/Ägypten geboren, gilt als einer der bedeutendsten Autoren und Erneuerer der arabischen Literatur. Nach 1939 war er neben seiner Arbeit als Schriftsteller auch im Bildungs- und Kulturwesen aktiv, zuletzt als Vertreter Ägyptens bei der UNESCO.
Hauptfiguren: Ich-Erzählerin (junge Araberin)
Schauplatz, Hintergrund: Gerichtssaal
Thema, Problem: Frauenrolle, Gehorsamspflicht gegenüber dem
Ehemann und dem Vater
Inhalt: Sie wurde gegen ihren Willen verheiratet. Ihr Gemahl ist
alt, ekelhaft und unersättlich. Jede Nacht hört sie in
ihr Schlafzimmer das benachbarte Ehepaar, das offensichtlich
glücklich miteinander lebt. Eines Nachts hält sie es
nicht mehr aus...
Laila Al-Osman wurde 1943 in Kuweit geboren. Seit 1965 veröffentlicht sie Erzählungen und Romane, in denen sie vor allem die Situation der Frauen im Islam schildert.
Schauplatz, Hintergrund: arabische Wüste
Thema, Problem: Liebe, Alltagsleben und Kultur der Beduinen
Inhalt: Der Autor erzählt in diesen fünf
Erzählungen Liebesgeschichten von Paaren seines Stammes. Da
sind Salem und Soraya, die sich in einander verlieben und sich
heimlich am Brunnen treffen. Nach der Ernte kommen der Abschied
und die lange Zeit der Trennung. Um seine Geliebte zu finden,
zieht Salem als Weihrauchhändler von Stamm zu Stamm. Die
Geschichte von Tariq und Wadha und dem gestohlenen Kamel oder die
von Zaid und Leila eröffnen ein anderes Universum von
Schicksalen und Stimmungen. Sie schildern jedoch alle eine
faszinierende Welt der Beduinen mit ihrer Kultur und ihren
Weisheiten.
Salim Alafenisch wurde 1948 als Sohn eines Beduinenscheichs in der Negev-Wüste geboren. Als Kind hütete er die Kamelherde seines Vaters, mit vierzehn Jahren lernte er lesen und schreiben. 1971 legte er in Nazareth das Abitur ab. Nach einem einjährigen Aufenthalt in London am Princeton College studierte er in Heidelberg Ethnologie, Soziologie und Psychologie. 1988 erschien sein erstes Buch. Es folgten weitere 5 Erzählungen. Er lebt als Schriftsteller in Heidelberg.
Hauptfiguren: Musa, der Musiker
Schauplatz, Hintergrund: Wüste Negev, Bemühungen um die
Ansiedlung der Beduinen
Thema, Problem: das Fertigwerden mit dem Neuen
Inhalt: Musa, aufgewachsen in der Zeit der Zelte, ist in Ehren
ergraut. Er möchte sich zur Ruhe setzen. Aber sein Stamm hat
beschlossen, die Zeit der Zelte zu beenden und dafür die
Zeit der Steine beginnen zu lassen. Musa fühlt sich in dem
neuen Steinhaus nicht wohl. Er hat keine Träume mehr.
Vielleicht können die Träume nicht zwischen den Steinen
durchschlüpfen, rätselt er. Vielleicht frisst aber auch
das Haus die Träume, so wie es alles andere frisst: die
Silbermünzen, die Goldmünzen, die Ziegen... Als die
Gläubiger keine Ruhe mehr geben, macht sich Musa auf, den
Familienschatz zu suchen.
Salim ALAFENISCH wurde 1948 als Sohn eines Beduinenscheichs in der Negev-Wüste geboren. Als Kind hütete er die Kamelherde seines Vaters, mit vierzehn Jahren lernte er lesen und schreiben. 1971 legte er in Nazareth das Abitur ab. Nach einem einjährigen Aufenthalt in London am Princeton College studierte er in Heidelberg Ethnologie, Soziologie und Psychologie. 1988 erschien sein erstes Buch. Es folgten 5 weitere Erzählungen. Er lebt als Schriftsteller in Heidelberg.
Hauptfiguren: der Großvater, die verschiedenen
Frauen
Schauplatz, Hintergrund: Wüste Negev
Thema, Problem: traditionelle Frauen- und Männerrolle bei
den Beduinen, Mehr-Frauen-Ehe
Inhalt: Die Mutter des Ich-Erzählers erzählt
während acht Nächten die Geschichte, auf welch
abenteuerliche Weise der Großvater seine acht Frauen
gefunden, für sich gewonnen und geheiratet hat.
Salim ALAFENISCH wurde 1948 als Sohn eines Beduinenscheichs in der Negev-Wüste geboren. Als Kind hütete er die Kamelherde seines Vaters, mit vierzehn Jahren lernte er lesen und schreiben. 1971 legte er in Nazareth das Abitur ab. Nach einem einjährigen Aufenthalt in London am Princeton College studierte er in Heidelberg Ethnologie, Soziologie und Psychologie. 1988 erschien sein erstes Buch. Es folgten 5 weitere Erzählungen. Er lebt als Schriftsteller in Heidelberg.
Hauptfiguren: das Mädchen Aziza, ihr Huhn, die alte
Schlange
Schauplatz, Hintergrund: eine arabische Wüste
Thema, Problem: Das Miteinander macht das Leben erst richtig
schön.
Inhalt: Das Mädchen Aziza liebt ihr weißes Huhn
über alles. Als es keine Eier mehr legen kann, will ihr
Vater es schlachten lassen. Um ihr Huhn zu retten,
läßt Aziza es Eier anderer Hühner brüten.
Eine alte Schlange beneidet das Huhn um das Gelege. Während
beide Tiere miteinander streiten, wer die Eier brüten soll,
kommt ein hungriger Fuchs ins Zeltlager. Es gelingt der Schlange,
den Fuchs wegzujagen. Seitdem darf die Schlange nachts die Eier
bebrüten, während das Huhn am Tag auf ihnen hockt.
Salim Alafenisch wurde 1948 als Sohn eines Beduinenscheichs in der Negev-Wüste geboren. Als Kind hütete er die Kamelherde seines Vaters, mit vierzehn Jahren lernte er lesen und schreiben. 1971 legte er in Nazareth das Abitur ab. Nach einem einjährigen Aufenthalt in London am Princeton College studierte er in Heidelberg Ethnologie, Soziologie und Psychologie. 1988 erschien sein erstes Buch. Es folgten weitere 5 Erzählungen. Alafenisch lebt als Schriftsteller in Heidelberg.
Hauptfiguren: Amira
Schauplatz, Hintergrund: arabische Wüste
Thema, Problem: Alltag und Kultur der Beduinen
Inhalt: Das Mädchen Amira aus dem Stamm der Banu-Asad, dem
Stamm der Löwen, ist "schön wie eine Prinzessin".
Vierzig junge Männer möchten es heiraten. Amira schaut
sich ihre Bewerber genau an, entdeckt bei den meisten immer
etwas, was ihr nicht gefällt, bis nur noch drei übrig
sind. Zwischen diesen Männern kann sie sich nicht
entscheiden. Da gibt ihr die Großmutter den Rat: Kamele,
Silber- und Goldmünzen sind vergänglich. Wähle
den, der die schönste Geschichte erzählt. In dieser
Erzählung wird ein buntes Bild der Beduinen und ihrer
Stammeskultur vermittelt.
Salim ALAFENISCH wurde 1948 als Sohn eines Beduinenscheichs in der Negev-Wüste geboren. Als Kind hütete er die Kamelherde seines Vaters, mit vierzehn Jahren lernte er lesen und schreiben. 1971 legte er in Nazareth das Abitur ab. Nach einem einjährigen Aufenthalt in London am Princeton College studierte er in Heidelberg Ethnologie, Soziologie und Psychologie. 1988 erschien sein erstes Buch. Es folgten weitere fünf Erzählungen. Er lebt als Schriftsteller in Heidelberg.
Hauptfiguren: Sadija, alleinstehende Mutter
Schauplatz, Hintergrund: Westjordanland, Nablus und Tel
Aviv
Thema, Problem: die Rolle der Frauen im Kampf der
Palästinenser um ihren Staat, der manchmal sinnlose Kampf
Einzelner um ein Stück Glück
Inhalt: Mühsam kämpft sich Sadija durch das Leben, seit
Sohdi, ihr Mann, umgekommen ist. Jeden Groschen, den sie
verdient, spart sie, um sich und ihren Kindern ihren Traum zu
erfüllen: ein kleines Grundstück hoch auf den
Hügeln über Nablus für einen Garten mit
Bäumen und Beeten, in dem vielleicht noch Platz ist für
ein kleines Haus...
Sahar Khalifa wurde 1941 in Nablus als Tochter eines Schulinspektors geboren. Fügte sich in die traditionelle Frauenrolle als Tochter, später als Ehefrau. Verließ 1972 ihren Mann und ihre Heimat, studierte, arbeitete als Dozentin in den USA und später wieder in Nablus. Leitet heute ein Frauenzentrum in Nablus.
Hauptfiguren: der Dieb Said
Schauplatz, Hintergrund: Kairo
Thema, Problem: Die Gesellschaft selbst begünstigt
Kriminalität.
Inhalt: Als Said Muhran aus dem Gefängnis kommt, hat er vier
Jahre seines Lebens verloren. Seine Frau lebt zusammen mit ihrem
Liebhaber, seine Tochter erkennt ihn nicht mehr, sein Freund
Raouf will von ihm nichts mehr wissen. Said Muhran sinnt auf
Rache. Der Roman weist darauf hin, daß eine
selbstzufriedene Gesellschaft Unrecht begünstigt.
Nagib Machfus, 1911 in Kairo als Sohn eines Beamten geboren, erhielt 1988 den Nobelpreis für Literatur. Er studierte Philosophie, war danach in der Universitätsverwaltung und von 1939-71 als Beamter im Staatsdienst tätig. Seit 1938 schreibt er Erzählungen, Romane, Drehbücher und Theaterstücke.
Hauptfiguren: verschiedene Frauen
Schauplatz, Hintergrund: verschiedene Schauplätze in der
arabischen Welt
Inhalt: In diesen 15 arabischen Märchen beweisen Frauen Mut
und gewinnen auf einfallsreiche Weise Macht über
Männer. Eine Frau wählt selbst ihren Mann. Eine andere
Heldin reist in Männerkleidern durch die Lande, um ihren
Geliebten aus der Not zu retten. Dabei lernt man die andere Seite
der Frau im Orient kennen.
Johannes Merkel, geboren 1942, studierte Germanistik. Er ist Spezialist für mündlich überlieferte Literatur und ein Kenner von Märchen aus dem Orient. Heute lehrt er an der Universität in Bremen.
Hauptfiguren: die Autorin und ihre Familie
Schauplatz, Hintergrund: verschiedene Schauplätze in aller
Welt, vor allem Ägypten
Thema, Problem: das Leben einer First Lady des modernen
Ägypten
Inhalt: Diese lesenswerte Autobiographie erzählt von der
Kindheit der Autorin, ihrer ersten Begegnung mit Anwar el-Sadat,
ihrer Ehe und Familie, den Kämpfen ihres Mannes für die
Heimat und den Frieden in der arabischen Welt.
Jehan Sadat, geboren 1932 in Ägypten, heiratete den 16 Jahre älteren Anwar el-Sadat und wurde die First Lady des modernen Ägypten. Durch ihre Intelligenz, Menschlichkeit und Einsatzbereitschaft wurde sie international bewundert. Nach dem Tod ihres Mannes hält sie Vorlesungen in den USA über die Stellung der Frauen in Entwicklungsländern. Sie lebt abwechselnd in Giseh und Virginia.
Hauptfiguren: Ich-Erzählerin
Schauplatz, Hintergrund: Beirut
Thema, Problem: Belagerungszustand während des
Bürgerkriegs
Inhalt: In 170 Alpträumen und einem Traum schildert die
Autorin, wie sie die Tage vom Ausbruch des Bürgerkriegs an
bis zu ihrer Flucht aus ihrer verdunkelten Wohnung verbracht hat:
ohne Nahrung, in ständiger Todesangst, ohne Nachricht von
den Angehörigen...
Ghadda Samman wurde 1942 als Tochter eines Universitätsprofessors und syrischen Kultusministers geboren. Sie wuchs in einer konservativ sunnitischen Familie wohlbehütet auf. 1962 erschien ihre erste Kurzgeschichtensammlung. 1966 beendete sie ihr Studium in Beirut. 1967 - 1969 Studien u.a. in London. Daraufhin Autorin, Journalistin für Presse und Rundfunk, Übersetzerin und Dozentin in Damaskus. 1977 gründete sie einen eigenen Verlag in Beirut.
Hauptfiguren: Ich-Erzähler (Bäckerjunge)
Schauplatz, Hintergrund: Damaskus
Thema, Problem: Alltagsleben, Liebe, Verfolgung, Angst
Inhalt: Über mehrere Jahre hinweg führt ein
Bäckerjunge in Damaskus, wo Menschen vieler
Nationalitäten leben, ein Tagebuch. Mit Humor und Poesie
berichtet er von seinem Freund, dem alten Kutscher Salim, von
Nadia und seiner Liebe zu ihr, von seinem Kumpel Habib und dessen
journalistischer Tätigkeit, von der Schule und vom Bazar. Er
schreibt auch über Armut, Angst, Ungerechtigkeit und
politische Verfolgung, die in der Stadt allgegenwärtig sind.
Seine Figuren sind lebendig, ihre Schicksale berührend,
obwohl - oder eben weil - der Autor sie nur knapp schildert.
Für diesen Roman erhielt Schami mehrere internationale
Buchpreise.
Rafik Schami, geboren 1946 in Damaskus. Von 1966 bis 1969 Herausgeber und Mitautor einer Wandzeitung im alten Viertel der Stadt. Seit 1965 schreibt er neue Märchen. 1971 übersiedelte er nach Deutschland. Studium der Chemie, Promotion, Arbeit in der Industrie. Seit 1982 ist er freier Schriftsteller und lebt in Kirchheimbolanden. Er ist Mitbegründer der Literaturgruppe "Südwind. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
Schauplatz, Hintergrund: das alte und das moderne
Damaskus
Thema, Problem: Menschennatur und Alltag in Damaskus werden
geschildert.
Inhalt: Ein alter Mann wandert mit einem großen Kasten auf
dem Rücken durch Damaskus. Die Kinder sitzen auf einer
kleinen Bank und sehen durch zwei Gucklöcher die Bilder im
Wunderkasten. Der alte Mann erzählt ihnen die Geschichte vom
mutigen Sami, der auf einem Löwen reitet. Im Laufe der Zeit
verblassen die Bilder, und der alte Mann ersetzt sie durch neue.
Auch die Geschichten, die er erzählt, ändern sich. Mit
wunderschönen Illustrationen.
Rafik SCHAMI, geboren 1946 in Damaskus. Von 1966 bis 1969 Herausgeber und Mitautor einer Wandzeitung im alten Viertel der Stadt. Seit 1965 schreibt er neue Märchen. 1971 Übersiedlung nach Deutschland. Studium der Chemie, Promotion, Arbeit in der Industrie. Seit 1982 ist er freier Schriftsteller und lebt in Kirchheimbolanden. Er ist Mitbegründer der Literaturgruppe Südwind". Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
Hauptfiguren: Tamima, Studentin aus armer schiitischer
Familie
Schauplatz, Hintergrund: Beirut vor dem Bürgerkrieg
Thema, Problem: Konflikt um die traditionelle muslimische
Frauenrolle, die unüberbrückbare Distanz zwischen den
verschiedenen Religionen
Inhalt: Gegen den Willen ihres Bruders zieht Tamima nach Beirut,
um zu studieren. Sie verliebt sich in Hani, einen Christen. Doch
für dieses Paar scheint es keine Zukunft zu geben.
Taufik wurde 1911 im christlichen Dorf Bahrsaf geboren. Studium in Beirut und Damaskus. In den Jahren vor dem zweiten Weltkrieg als Journalist tätig, damals auch erste literarische Arbeiten. 1940 Haftstrafe wegen seines Eintretens für die Unabhängigkeit des Libanons. Nach der Unabhängigkeit bis 1957 Diplomat.