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[ Versione italiana ] - [ Bambini di strada / Strassenkinder ]

Culture del Mondo / Kulturen der Welt:
Letteratura del mondo / Literatur der Welt. Diritti umani e dei popoli / Menschen- und Völkerrechte.
Politica dello sviluppo e di pace / Entwicklungs- und Friedenspolitik. Questioni Nord-Sud / Nord-Süd Fragen.

STRASSENKINDER IN DER WELT

Den Geburtsort kann sich keiner aussuchen.
Überall ehrenhaft leben zu können ist ein recht.
Wenn Kinder ihre Kindheit nicht ausleben können, so ist das ein Verbrechen.
Die Kinder schauen hoch und lachen dir zu, sie weinen und sie spielen.
Viele Kinder aber lachen nicht, weinen nicht, spielen nicht.
Sie sterben während die Erwachsenen ihnen nicht antworten können auf die Frage: "Warum bin ich geboren?"

WEIL ICH EIN KIND BIN

Ein Kind im Mercado oriental, Managua, NicaraguaSchau mir in die Augen Präsident des Internationalen Währungsfonds, schau mir in die Augen Multi-Manager, schau mir in die Augen Politiker des Westens, des Ostens, des Südens und des Norden, schaut mir in die Augen Anführer aller weltlichen Kirchen; auch du, Wohnzimmer-Revolutionär, der du mit vollem Bauch über das traurige Los der Anderen schreibst, darüber wie es doch schön sein könnte, aber nicht ist, über die Notwendigkeit des Pragmatismus, und über diese Welt, "die bestmögliche".

Schau mir gut in die Augen, denn bald werde ich es nicht mehr schaffen, deinem Blick Stand zu halten. Ich laufe, seitdem ich gelernt habe zu gehen; ich grabe, seitdem ich gelernt habe die Hände zu verwenden; ich denke, seitdem mein Hirn angefangen hat, die Mauer, die mich überall aufhält, zu verstehen. Und das alles habe ich fast immer gelernt, um essen zu können.

Die wenige Male, die ich es geschafft habe. Wisst ihr, was Hunger ist, ihr, die ihr jede Minute esst, und immer mehr produziert, denn "man weiss ja nie", weil ihr von der Idee, nichts zum Essen zu haben, terrorisiert seid. Ihr habt den Hunger nur probiert, als ihr geboren wurdet. Eine ferne Erinnerung, die euch Angst macht. Jene Momente, in denen euer verzweifeltes Weinen die dringende und unaufschiebbare Notwendigkeit des Essens ankündigte. Schaut mir gut in die Augen, tut nicht so, als ob ihr nicht verstehen würdet. Mich hat dieses verzweifelte Weinen, dieses richtige Weinen nie verlassen. Nur jetzt, vielleicht, werdeich nicht mehr weinen müssen. Wenn jemand versucht, das "warum" unseres langsamen Todes zu erklären, lässt ihr ihn in der Dunkelheit eures Gewissens reden, vielleicht gebt ihr ihm sogar einen Preis, wenn er dann nur für immer schweigt. Wenn jemand versuchen will, eine Lösung für diese "warum", für diese systematischen Todesurteile zu finden, scheucht ihr ihn weg, wie eine lästige Fliege. Ihr redet von Frieden, aber keiner von euch würde je auf das Geld der Waffen verzichten; ihr redet von dieser ungleichen Welt, und tut alles, damit sie auch weiterhin so bleibt.
Ich bin jetzt wirklich am Ende, aber ihr schafft es nicht, den Kopf zu heben, um hinunterzuschauen, mir in die Augen zu schauen. Hierher müsst ihr schauen, wo ihr noch nie genau hingeschaut habt; ihr müsst uns Kinder anschauen.
Ihr habt uns unsere Kindheit gestohlen und redet dabei von Demokratie. Ihr sagt: "Früher war es schlimmer". Vielleicht, aber damals war es sicher weniger zynisch. Niemand stieg aus einem Flugzeug, um uns zu sagen "Wir werden euch helfen", und dann nur die Stille des Vergessens, die die Lügen deckt.
Ihr habt eure Türe hinter euch geschlossen, und unser Leben vergessen. Ihr glaubt, dass man nur "wirklich ist", wenn man die eigene Kindheit vergisst. Ganz ohne Sehnsucht danach. Ihr seit "erwachsen", denkt an die Zukunft, schöner und stärker als je zuvor, bereit für neue Herausforderungen. Es genügt ein "Klick", und die Geschichte, das Gedächtnis verschwinden. Genau aus diesem Grund wiederhole ich immer wieder, ihr sollt mir in die Augen schauen, denn ich bin eure Geschichte, die wahre Geschichte, und ich bin deshalb auch euer Versagen. Ich gehe ohne Hoffnung, obwohl ich, ein Kind, eigentlich die Essenz der Hoffnung sein sollte, und ich bin zu klein, um glauben zu können, dass jemand nach mir, diese falsche Welt ändern könnte. Weil ich ein Kind bin und ich wollte nur ein bisschen leben bevor ich sterben muß.

Eine Welt für AlleEs ist schwierig, die Zahl der Strassenkinder in der Welt zu schätzen: man spricht von 100-150 Millionen, aber es könnten auch viel mehr sein. Einige arbeiten nur auf der Strasse, und kehren abends heim; viele aber haben keinerlei Bindung mehr zu ihrer Familie, vor der sie geflüchtet sind, oder von der sie verlassen wurden, oder weil sie Waisen sind. Auf der Strasse sind die Kinder Gewalt und Ausbeutung ausgesetzt. Kinder, die nur 5-6 Jahre alt sind, arbeiten oder betteln, stehlen oder prostituieren sich um zu überleben, sie "schnüffeln" Klebstoff, um den Hunger und die Angst nicht zu spüren. Die Umstände, in denen Strassenkinder leben sind von Stadt zu Stadt unterschiedlich: man denke nur an die kalten Winter in Osteuropa, wo das Überleben auch von einem Paltz für die Nacht abhängt.

LATEINAMERIKA
von Maria Lidia Mota Cunha - Verein der brasilianischen Frauen in Italien

In den lateinamerikanischen Ländern gibt es ungefähr 30 Millionen Kinder, die arbeiten, um die eigene Familiezu unterstützen, und ca. 15 Millionen Kinder leben mehr oder weniger stabil auf der Strasse. Aus diesem Grund denkt man immer sofort an Lateinamerika, wenn von Strassenkindern die Rede ist, und vor allem denkt man an Brasilien, wo der Grossteil der Strassenkinder ganz Lateinamerikas lebt. In Brasilien leben ausserdem zwei Fünftel der Strassenkinder der ganzen Welt. Fehlende Sozialpolitik, ungleiche Verteilung der Einkommen und grosse Armut machen das Leben der 187 Millionen Kinder und Jugendliche des Kontinents äusserst schwer.

Was wir einfach Armut nennen, ist in Wirklichkiet eine einheitliche Erscheinung, die psycho-soziale, kulturelle und wirtschafltiche Faktoren in sich birgt. Ungefähr 40% der lateinamerikanischen Bevölkerung ist heute arm. Armut bedeutet konkret ein niedriges Einkommen, Hunger und schlechte Ernährung, ungesundes Leben, keineMöglichkeit, wichtige Bedürfnisse, wie Wohnung, sanitäre Einrichtungen, Schule und Erziehung, Transportmöglichkeiten und Freizeit zu befriedigen. Gesundheit, Erziehung und eine gesunde Umgebung sind für die menschliche Entwicklung äusserst wichtig, und diese Bedingungen müssten allen Menschen, unabhängig vom Einkommen, gesichert sein.
Um etwas verdienen zu können, um den eigenen Kinder etwas zu essen geben zu können, haben die Eltern keine Wahl: die Kinder zu Hause einsperren oder sie schon als Kleinkinder zur Arbeit zwingen. Eine andere Lösung wäre, sie auf der Strasse zu verlassen, und sie einem Schicksal zu überlassen, das meist nur Gewalt, Ausnützung und Erniedrigung mit sich bringt. Opfer der Armut, von der Familie und der Gesellschaft allgemein verlasse, ziehen diese Kinder durch die Strassen, auf der Suche nach etwas Solidarität und einer Möglichkeit, die es ihnen erlaubt, zu überleben: sie versuchen ganz einfach, so lang wie möglich, wer weiss wie lange, zu überleben. Durch die Strassen streifende Kinder sind eine unscheinbare Anwesenheit, die aber Fußgänger und Händler unwohl fühlen lässt, und für die Polizie, die normalerweise äußerst reppressiv und gewaltsam, lästig ist.
Strassenkinder mißtrauen immer allen und allem, und der Großteil von ihnen verstößt gegen kein Gesetz: sie versuchen ganz einfach, zu überleben, sie betteln um Geld und Nahrung, und werden dabei von der Gesellschaft, die ihr freies Leben fürchtet und verachtet, verabscheut und verstoßen. Ohne Schutz und Vorbild, sind sie ein leichtes Opfer für Diebe und Kriminelle, die sie für Diebstähle und Drogenverkauf verwenden und ausnutzen, bis die Kinder mit der Zeit in größere kriminelle Handlungen verwickelt werden. In dem Moment, in dem sie anfangen, von organisierteren kriminellen Gruppen abhängig zu werden , haben die Kinder keine Wahl mehr: sie müßen "weiter machen", sie müßen stehlen und auch schlimmere Verbrechen begehen, und werden dabei oft von den Todesschwadronen (durch die Strassen schweifende Banden von "normalen und braven" Bürgern , Kaufleuten und Polizisten) umgebracht. Wenn die Kinder versuchen wollen, die kriminelle Aktivität aufzugeben und die Gruppe zu verlassen, werden sie von den Verbrechern gesucht und verfolgt, und sind also wiederrum in Gefahr.
In dieser trostlosen Situation, hat die Kirche in den 70er Jahren angefangen, den Kindern etwas assistenz anzubieten: Nahrung, Kleidung und ein Platz zum Schlafen. Diese Initiative war zwar wichtig, um den Kindern etwas Hoffnung zu geben, sie stellte aber letztendlich keine Lösung dar, und die Kinder blieben weiterhin auf der Strasse. Verschiedene Organisationen der Gesellschaft haben daraufhin versucht, weitläufige Projekte zu entwickeln, in denen die Kinder die Möglichkeit haben, ein Projekt für ihr Leben auszuarbeiten und zu entwickeln.

AFRIKA
von Adriana Cancelliere

Ein afrikanisches Kind AIDS, Konflikte, Armut: das sind die wichtigsten Gründe für die wachsende Zahl der Strassenkinder im afrikanischen Kontinent. Für so weitläufige und komplexe Gründe ist es schwierig, angebrachte Lösungen zu finden.

Im Großteil der afrikanischen Länder ist die Großfamilie jahrzehnte lang Schutz für die Kinder gewesen. In Abwesenheit der Eltern wurden die Kinder den älteren Mitgliedern der Gemeinschaft und den älteren Frauen der Gruppe anvertraut, und somit automatisch von den Gefahren von aussen beschützt. Vor allem auf dem Land konnten die Kinder in relativ geschützten Situationen leben. Aber die immer grösseren Notstände (Kriege, AIDS, massive Migration in die Städte) des afrikanischen Kontinents wirken sich mit explosiver Tragik auf die Kinder aus, und die Zahl der Strassenkinder wächst mit einer nie vorher gesehenen Schnelligkeit.

Die Zahl der Waisen ohne Schutz ist auch ständig im Wachsen: in Rwanda, wo der Bürgerkrieg beinahe 100.000 Waisenkinder hinterlassen hat, sind die Kinder und Jugendlichen, die auf den Strassen der Hauptstadt Kigali arbeiten und leben bereits Tausende. Die gleiche schreckliche Situation finden wir in Zaire, Burundi, Angola. In Zambia, eines der Länder, das am Meisten von der Verbreitung von AIDS betroffen ist, schätzt man, dass es innerhalb Ende dieses Jahres 300.000 Strassenkinder geben wird, die durch den Aids-Tot der Eltern ohne Familie bleiben werden und so auf die Strasse kommen. Der Vertreter von UNICEF in Zambia hat auf die Ernsthaftigkeit der Situation aufmerksam gemacht, und daran erinnert, dass diese Kinder auf der Strasse tausenden von Gefahren ausgesetzt sind: von Drogenkonsum bis zu sexueller Gewalt.

ASIEN
von Patrizia Paternò

Die ansteigende Zahl der Strassenkinder im asiatischen Kontinent ist auf die wachsende Urbanisierung, die wirtschaftliche Krise und die Verschlechterung der sozialen Zustände zurückzuführen. Die Suche nach neuen Lebensperspektiven in den Industriestädten bringt für Kinder besonders schwierige Lebendbedingungen mit sich. Asien ist der am dichtesten besiedelte Kontinent, und obgleich die Probleme der Urbanisierung nicht das gleiche Ausmaß wie in Lateinamerika erreichen, so sprechen die Statistiken doch von einer konstant wachsenden Zahl von Kindern, die in den Städten in besonders schwierigen Verhältnissen leben. Die Lebensbedingungen der Stadtkinder sind oftmals viel schwieriger als die der Kinder, die in den weitabgelegenen Landteilen aufwachsen. Die wirtschaftliche Entwicklung einiger Länder Südost-Asiens hat im letzten Jahrzehnt eine starke Migration vom Land zur Stadt bewirkt. Die asiatische Börsenkrise von 1997 hat den wirtschaftlichen Boom zwar gebremst, trotzdem verlassen die Menschen weiterhin das Land, in der Hoffnung, Arbeit in den neuen Fabriken der Industriestädte zu finden.

Kinder in VietnamDer Verlust eines privilegierten Handelspartners, wie es für einige asiatische Länder die ex-Sowjetunion war, hat zwar einerseits eine Phase des wirtschaftlichen Aufschwungs mitsichgebracht, andererseits sind aber auch neue Probleme aufgetreten. Ein Beispiel dafür ist Vietnam: mit der "doi moi"-Politik (wirtschaftliche Erneuerung) ist das Land von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft übergegangen, aber der Mangel an Infrastrukturen hat für die Bevölkerung, die vom Land in die Stadt gezogen ist, neues Elend bedeutet. In Vietnam zählt man ungefähr 16.000 Strassenkinder. Die Zahl steigt ständig, vor allem in Ho Chi Minh und in Hanoi. Bis 1990 gab es keine genauen Daten über die Strassenkinder in diesem Land, und so war es auch schwierig, die Risikosituationen für die Kinder zu erkennen, und Maßnahmen zu ergreifen. Heute verfügen wir über Daten und Studien, die die Wirklichkeit besser widerspiegeln, und können so wirkungsvoller eingreifen.

Im September 1999 hat der Kanzler einen nationalen Eingriffsplan zum Schutz der Kinder, die in besonders schwierigen Verhältnissen leben (sexuelle Ausbeutung, gefährliche Arbeit, Leben auf der Straße), in Kraft gesetzt. Die Gesetzgebung ist nur ein erster Schritt, dem besondere Maßnahmen und konkrete Programme zur Vorsorge der Kinder und ihrer Familien folgen müßen. UNICEF hat eine Eingriffstrategie erarbeitet, die sich auf drei Punkte konzentriert: Vorbeugung von Risikosituationen, Schutz von Kindern, die bereits in schwierigen Situationen leben, Wiedereingliederung in Familien und Gemeinschaften. Die Zusammenarbeit mit anderen Vereinigungen und Nicht-Regierungs-Organisationen ist äußerst wichtig. Die dänische Agentur für Internationale Assistenz (DANIDA) hat mit 400.000 US-Dollar ein Projekt von UNICEF für Straßenkinder in Vietnam unterstützt.

Dieses Projekt baut auf die Mitarbeit der Straßenkinder selbst auf: es ist wichtig, daß die Kinder die Möglichkeit haben, ihre Meinungen, Gefühle, Wünsche und Notwendigkeiten auszudrücken. Dank dieser Mitarbeit der Kinder ist es einfacher, ein wirkungsvolles Programm auszuarbeiten.

OSTEUROPA
von Elisabetta Porfiri

Die Erscheinung des Phänomens der Straßenkinder in den Osteuropäischen Ländern - nicht existierend vor dem Jahr 1989 - erklärt man sich mit der immer nieder werdenden Lebensqualität der Bevölkerung und mit der wachsenden Armut. Die UNICEF beteiligt sich direkt an Programmen für Kinderhilfe.

Für Jahrzehnte, war der Missbrau und di Gewalt gegenüber Kindern im kommunistischen Osteuropa kein Thema. Wie es in unserer Gesellschaft üblich ist, wird in der Propaganda für die Regierung den Kindern ein idealisiertes Bild vermittelt, man würde sie gut versorgen, ihnen helfen und man gehe besonders auf ihre Bedürfnisse ein. Heute, zehn Jahre nach dem Fall der Maür, wo sich für die Jugend neue Möglichkeiten geöffnet haben müssten, sind die Probleme enorm gewachsen und die demagogiche Idee, dass die wirtschaftliche Veränderung dazu beigetragen hätte, hat sich als reine Utopie heraugestellt. Nach kürtzlich erschienen Studien, sind Kinder in ihrer Familie immer mehr Opfer von Gewalt: 1996 wurden in der russischen Föderation 200 Kinder von ihren Eltern oder anderen Familinemitgliedern getötet; 1998 wurden 15.000 Frauen von ihren Partnern ums Leben gebracht und weitere 8.000 wurden von ihnen verlassen, daraus folgten psychische und existenziale Probleme für Frau und Kinder.

Roma-Familie aus dem BalkanAndere Statistiken, die das allgemein schlechte Befinden der Jungend in Osteuropa bestätigen, weisen auf die zunehmende Suizidrate unter den Jugendlichen auf: z. B. in der tschechischen Republik, ist die Zahl der minderjährigen mit 14 Jahren , die Selbsstmord begangen haben, von1990 bis 1994 um das vierfache gestiegen (von 1,66 auf 8,49 von 100.000 dieser Altersgruppe), während sich die Zahl der begangenden Selbsstmorde der 15- bis 19jährigen im selben Zeitabsschnitt verdoppelt hat. Die höchste Suizidrate verglich man in Litaün und in russland, wo 50 von 100.00 Teenagern zwischen 15 und19 Jahren im Jahre 1994 sich selbsst ums Leben brachten. Für Selbstmord sind vor allem Jugendliche aus dem Waisenhaus bereit, ein weiterer Beweis, dass die staatlichen Institutionen sich nicht genügend um ihre Jungendlichen kümmert.

Die Probleme, die in der Vergangenheit immer versucht worden sind in Struckturmängeln zu ersticken, haben sich vermehrt und es kommt hinzu, dass Häuser gebaut werden müssten und die immer größer werdende Armut verursacht durch den Kapitalismus. Immer mehr Familien müssen in ihrer Not verkaufen oder vermieten, dass man vermieten oder verkaufen kann nur um sich ein bisschen Geld herauszuschlagen. Die Folge, viele der sogenannten "Kinder der Postprivatisierung" sind gezwungen in Bahnhofstazionen, verlassenen Gebäuden, veralterten Unterschlüpfen mit oder ohne Familie zu wohnen, immer in der Angst etwas könnte einstürtzen oder passieren. In den meisten Fällen sind diese Unterbringungen ein Glück und scheihnen ihr Schicksal zu werden und dies wird zum Wohnort. Für Kinder fängt es so an, dass sie eine Zeit sicher mehr oder weniger eine Sicherheit haben oder eine zeitweilige Lösung, die aus Notbehelfen und Bettlerei gemacht ist.

Die Erscheinung des Phänomens der Strassenkinder in diesen Ländern hängt praktisch von der ökonomischen und sozialen Lage ab. Nur in Moskau sind weitere 60.000 Kinder ohne Zuhause (1 Mill. in ganz Russland); in Budapest waren es zwischen 10.000 und 120.500, während es in Bukarest 5.000 sind. In einigen Fällen wachsen die Kinder schon von Klein auf ohne Zuhause auf, wenn die Waisenhäuser keine finanziellen Mittel haben, können sie nicht aufgenommen werden.

Im größten Teil der Ex-Sozialstaaten sind die Institute für Kinderhilfe so überfüllt, dass die Eltern, verfolgt vom Bedürfnis ihren Kindern eine vorübergehende Unterbringung zu besorgen, ihre Kinder dort "parken", in der Meinung, dass sie ihre Kinder wieder abholen können. Oft sind die Institutionen gezwungen die Kinder zurückzuweisen, dann haben sie kein Zuhause. Die einzige Alternative ist das Leben auf der Strasse. Das Leben auf der Strasse in diesen Ländern ist sehr kalt, jede Nacht riskiert man sein Leben. Um dieses schwierige Leben zu ertragen, in dem Unsicherheit und Einsamkeit zur Tagesordnung gehören, retten sich die street-children im Gebrauch von Drogen. Sie sind stark wie die "adela"; das sind tödliche Klebsstoffe, die man zu einem niederen Preis bekommt. Sie sind im Stande Momente der Euforie auszulösen , die ihre Angst unterdrücken.

Es handelt sich um einen neuen Notfall. Trozt allem, dachte der Staat an seine Kinder und richtete eine Form Familienhilfe ein, es wurde eingeführt: Schulen mit einem Essen, öffentliche kontrollierte Tariffe, kostenlose Krankenhilfe und Erholungsgelegenheiten. Es wurde eine Art Sicherheitsnetz gegründet, das zumindest für ein Minimum für die Sicherheit der Familien und Kinder sorgen konnte und sie vor Armut schützen. Jetzt wo die öffentlichen Hilfen aufgelöst worden sind, kann der größte Teil der Bevölkerung nicht das Geld für die teuren Sanitätsdienste, Krankenpflegeund das Sicherheitsnetz aufbringen, für viele ist es nicht mehr als ein Sprung in das Leere.

Für den größten Teil der Kinder, die auf der Flucht vor ihrer Familie sind, weil sie sie misshandeln oder sie nicht im Stande sind sich um sie richtig zu kümmern, gibt es wirklich wenig Möglichkeiten um eine Arbeit im Berich Wirtschaft zu finden. Es ist fast wie eine Utopie. Jemand der ein veralterte Ausbildung oder nicht genügend Berufserfahrung gemacht hat, hat auf diesen Arbeitsmarkt keine Chance. Es gibt weniger Angebote als im Osten. Viele dieser Arbeitslosen gründen kleine Gangs durch denen sie mehr Chance haben yu etwas Geld yu kommen. Das nennet man Mikrokriminalität. Diese Gangsmitglieder sind zwischen 14 und 17 Jahren, manche sind noch viel jünger. Die meisten sind Zigeuner oder Verbindungen anderer etnischer Minderheiten, die einen schlechten Ruf haben, während ca. 3/4 von den Gangsmitgliedern aus von staatlichen Institutionen kommen. In vielen Ländern, vorallem in Bulgarien und Rumänien, sind die institutionalisierten Kinder sehr zahlreich, man befürchtet, dass die Strassenkinder viel mehr sind, als man glaubt.

Bereits die Kinder die eine geregelte Famigie haben, sind dem Risiko ausgesetzt auf den falschen Weg zu gelangen. Die Kinder sind alleingelassen von ihrern Eltern, die gezwungen sind mehr als einem Beruf nachzugehen, um das Überleben der Familie zu garantieren. Es existiert bereits ein Zahl, die aus einsamen, jungen Slaven bestehet und auf sich selbst gestellt sind, sie sind Opfer der tausend Gefahren auf der Straße. Die UNICEF meint, dass Anzahl der alleingelassenen Kinder katastrofal groß ist und sich andauernd vermehrt. Es gibt immer mehr Eltern, die verhindert sind, die Entwicklung ihrer Kinder mit zu erleben.
Der Gedanke, mit allen Mitteln Geld zu verdienen, ist der Glaube der jungen Generation geworden. Dies ist auch die Ursache des Deintersse an einer schulischen Bildung. Viele Jugendliche verlassen die Schule um sich dem Handel zu widmen, dass später oft zu gesellschaftlichen Ausstoßung führt.

Mädchen, ein Opfer von GewalttatenEs wurde auch eine beunruhigende, sich ständig vermehrende Zahl der verkauften Kinder festgestellt. Diese Kinder stammen aus Familien die in einer ekonomische Kriese Stecken, sie werden an unehrlichen Händlern verkauft. Normalerweise enden diese Kinder in der Prostitution und können internatoinal verhandelt werden. Viele von ihnen kommen aus Rumänien. Einige Zahlen können uns helfen diese Art von Ausbeutung der Sexualität der Jugendlichen zu verstehen: in Estland sind fast 30% der Prostituierten Jugendliche; in Lettland sind es ca, 10.000 Kinder, die anstatt in die Schule auf den Strich gehen, in Litauen prostituieren sich Kinder für einen lächerlich geringen Preis; in Rumänien verkaufen die jungen Leute ihre Körper nur um einen warmen Platz zu bekommen und die Nacht zu überleben; in Russland ist die Kriminalität eine oragnisierte Sache und auch die sexuelle Ausbeutung von Minderjährigen spielt eine wichtige Rolle. Man kann sagen, dass Prostitution zum Leben auf der Straße dazu gehört. Die Kinder, die man in Nightclubs und Bars findet, wird man auch auf der Straße oder Bahnhöfen wieder auffinden und dort sind sie der sexuellen Ausbeutung ausgeliefert.

Die Welt der Kriminalität ist abhängig, im Osten wie im Westen werden immer häufiger Minderjährige als Arbeitskraft eingesetzt, hier ist die Kindheit so gestaltet, dass sie automatisch in die Kriminalität verwickelt werden. So erreicht die Zahl der kleien Kriminellen eine Realität die erschreckend ist: in Litauen machen die Jugenlichen zwischen 14 und 29 Jahren ein Drittel der Bevölkerung aus, einen Fehler begehen mindestens die Hälfte von allen und 75% von ihnen sind gewalttätig. Wie es einige Untersuchungen der Europäischen Kommision zeigten, ist die Vermehrung der kriminellen Jugendlichen im Osten ein Gruppenphänomen: in Bulgarien und Polen sind ca. 2 drittel der Kriminellen ergänzt von Minderjärhrigen, sie fügen sich zu Banden zsammen; weitere 80% der Minderjährigen gefangen in Ungarrn haben in Gruppen gelebt, wie in der Ukraine. In Russland hat sich, von 1985 bis 1995, die Zahl der kriminellen Taten, die von Jugendgangs begangen wurden, mehr als verdoppelt.

Quelle: www.unicef.org.


Letzte Aktualisierung: 13.10.2004 | URL: www.bibmondo.it/att/opu/opu-de.html | XHTML 1.0 / CSS / WAI AAA | WEBdesign, Info: M. di Vieste

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